Budapest mit der Straßenbahn erkunden
Die Hauptstadt Ungarns kann man hervorragend mit der Straßenbahn erkunden, besonders mit der Linie 2. Am Ende der Line 2, dass im Süden gelegen ist, befindet sich die Stadt am Boráros tér, dem Weinhändler Platz. Die Umgebung ist zwar eher unspektakulär, aber weiter nördlich schaut man auf die Bergkette der anderen Donauseite. Besonders schön soll diese Tour in den Morgenstunden sein, denn von der Morgensonne wird die westliche Donauseite wundervoll beleuchtet und am Nachmittag wird die Gegend in ein gleißendes Licht getaucht. Die Straßenbahn selbst ist ein altmodisches Gefährt, aber in jedem Fall eine Reise wert. Nach kurzer Zeit taucht der Gellertberg auf und jeder Bergsteiger möchte am liebsten aufspringen und loswanden.
Auf dem Berg befindet sich eine Festung, die Zitadelle, die gegen die aufsässigen Ungarn von den österreichischen Herrschern im Jahre 1849 errichtet wurde. Heute befindet sich hier ein Hotel und eine Disko. Etwas weiter die Strecke entlang liegt die Straßenbahn neben der hübsch restaurierten Zentralen Markthalle. Dieser helle Backsteinbau verfügt über viele historische Bögen und Türme aus dem Jahre 1895. Die Markhalle gilt als größter „Bauch von Budapest", man kann hier viele verschieden Sorten Paprikaschoten, Knoblauchwürste und lebende fette Karpfen sowie alle weiteren typisch ungarischen Spezialitäten kaufen. Die Straßenbahn führt weiter durch die Pester Innenstadt entlang der Donaupromenade mit vielen international bekannten Hotels, einer Vielzahl an Restaurants und Cafes und ebenso vielen Menschen. Es geht vorbei an dem Wahrzeichen von Budapest, der Kettenbrücke, die die älteste Brücke der Stadt ist und die beiden Stadtteile Buda und Pest miteinander verbindet. So kann man auch ganz ungewöhnlich und doch sehr bequem ein wenig ungarische Geschichte und das typisch ungarische Leben erleben.
