Pécs – das Kulturzentrum in Ungarn

Im Südwesten von Ungarn befindet sich Pécs, dass über ungefähr 170.000 Einwohner verfügt. Am Südhang des Mecseck-Gebirges gelegen ist Pécs eines der ältesten und bedeutendsten Kulturzentren von Ungarn. Das Stadtbild ist sehr abwechslungsreich und ist geprägt von einer Mischung aus ungarischen, deutschen, türkischen, serbischen und kroatischen Einflüssen. Bekannt ist Pécs vor allem auch aufgrund des Zsolnay-Porzellans. Die Zsolnayfabrik entstand vor vielen Jahren aus einer alten Ziegelei und war auf großformatige Majolika-Arbeiten spezialisiert. Diese Arbeiten kann man heute im Museum in der Káptalan utca 2 besichtigen. Ein Prachtstück des Jugendstils ist der Zsolnay-Brunnen mit seiner typischen Eosin-Glasur.



In der Innenstadt von Pécs befinden sich viele sehenswerte Bauwerke wie die Pannonius-Statue, die sich vor der Barbakán-Bastei befindet. Des weiteren sollte man bei einem Besuch in Pécs das Rathaus, das Hotel Nádor und das Nationaltheater besichtigen. Sehr interessant ist auch der Antiquitätenmarkt, der jeden ersten Freitag im Monat auf dem Marktplatz von Pécs statt findet. Das größte türkische Bauwerk in Ungarn war die ehemalige Moschee, die auf dem Szécsenyi-Platz liegt. Heute befindet sich hier eine katholische Kirche. In der Rákóczi-Straße befindet sich eine sehr gut erhaltene alte Mosche, in der sich heute ein Museum mit türkischen Kunstgegenständen befindet. Ein sehr interessantes Bädermuseum befindet sich im türkischen Memi-Pascha-Bad. Für eine Wanderung bietet sich der Misina-Berg an, der rund 525 Meter hoch ist. Vorbei an vielen hübschen Häusern an den steilen Altstadtgassen gelangt man zu diesem beeindruckenden Aussichtspunkt. Wanderungen sind hier auf eigens markierten Wegen des Mecsek-Parkwlades möglich. Von hier aus gelangt man zu den Weinbergen und es befinden sich hier viele Weinkellereien, in denen man die berühmten Weine der Region kosten kann.