Györ eine der schönsten Städte Ungarns

Györ ist eine Stadt mit 130.000 Einwohnern und drei Hochschulen und liegt im Nordwesten von Ungarn, südlich der Donau und in der Nähe der Grenze zu Slowakei. Mit dem Auto kann man Györ gut über die Autobahn M1 erreichen. Seit der Öffnung der Grenzen liegt Györ sehr vorteilhaft im Städtedreiecke Wien – Budapest – Bratislava. Bekannt ist Györ auch, weil hier seit 1994 ein Audi-Motorenwerk viele Arbeitslatz geschaffen hat. Neben der wirtschaftlichen Bedeutung hat Györ aber auch recht viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie die Basilika, die aus dem Ende des 11. Jahrhunderts stammt.




Der Bischof János Héderváry ließt Ende des 14. Jahrhunderts am südlichen Teil der Kirche eine gotische Kapelle bauen. Heute befindet sich hier die Herme des Heiligen Ladislaus und der Sarkophag des Bischofs Seeliger Vilmos Apor. Von den Türken wurde dieses Gebäude damals als Kanonenstand, als Lager und auch als Stall genutzt. Bei Ausgrabungen fand man in den Grundmauern der Bischofsburg viele Spuren von römischer Baukünste. Der älteste Teil dieser Burg ist ein Fluchtgang und der Kreuzgewölberaum, die beide aus dem 14. Jahrhundert stammen. Hier befindet sich eine Schatzkammer, in der man hauptsächlich wertvolle Kirchengegenstände besichtigen kann. Sehr interessant ist auch die Benediktinerkirche „Loyolai Szent Ignác", die im 17. Jahrhundert von den Jesuiten gegründet wurde. Die Benediktiner wurden im Jahre 1802, nach der Auflösung des Jesuitenordens, die Inhaber dieses Gebäudekomplexes, dessen Inneres im frühbarocken Stil gestaltet ist. Beeindruckend ist auch die Synagoge, die im neuromanischen Stil mit einem achteckigen Grundriss erbaut wurde. Seit 1990 dient das teilweise wiederhergestellte Gebäude als Austragungsort für viele kulturelle Veranstaltungen.