Eger – eine kleine aber feine Barockstadt in Ungarn

Eger ist eine sehr alte Barockstadt, die über 66.000 Einwohner verfügt und in einer Höhe von 180 Metern zwischen dem Matra- und Bükk-Gebirge liegt. Über die Autobahn M3 ist Eger von Budapest aus sehr gut zu erreichen. Bekannt ist Eger vor allem aufgrund des besonders guten Rotweins, der in tiefen Kellern reift, die in das vulkanische Gestein gehauen wurden. Das Stadtbild von Eger ist außergewöhnlich schön und im barocken Stil sehr gut erhalten geblieben. Sehenswert ist auch die Benediktinerkirche „Loyolai Szent Ignác", die von den Jesuiten im 17. Jahrhundert erbaut wurde.




In der Basilika in Eger befindet sich die größte Orgel Ungarns und gegenüber der Basilika befindet sich ein spätbarockes Lyzeum. Eine wichtige Wehrburg zur Zeit der türkischen Herrschaft war die mittelalterliche Burg. Im 15. Jahrhundert wurde der gotische Bischofspalast gebaut, der nach weitreichenden Zerstörungen wieder aufgebaut wurde. Eines der seltenen alten Türkenbauwerke in Nordeuropa ist das Minarett. Das die Stadt Eger bis heute hoch überragt. Neben viel Kultur und den genannten Sehenswürdigkeiten kann man in Eger auch gut einkaufen gehen. Das Zentrum mit seiner schönen Fußgängerzone findet sich in der Széchenyi-Straße. Hier gibt es neben vielen kleinen Geschäften auch viele Restaurants, Bierlokale und Cafes, in denen man die typisch ungarischen Köstlichkeiten probieren kann. Auch für die Gesundheit und das Wohlbefinden kann man in Eger so einiges tun. Als Andenken an die Badekultur befindet sich hier ein türkisches Bad, dass sich in der türkischen Besatzungszeit hier entwickelt hat. Das Wasser hilft zum einen bei rheumatischen Leiden und birgt eine faszinierende Möglichkeit, neue Kraft für weitere Reisen zu den Sehenswürdigkeiten Ungarns zu unternehmen.