Budapest – eine Bäderstadt mit Flair
Mit Dutzenden von Thermalquellen ist Budapest als Bäderstadt weltweit bekannt. Mehr als 20 Thermalquelle sorgen dafür, dass man es sich in den Hallenbädern und Freibädern der Stadt gut gehen lassen kann. Da dem Thermalwasser heilende Wirkungen zugeschrieben werden, kann man in mehr als der Hälfte dieser Bäder therapeutische Leistungen und Wellnessanwendungen in Anspruch nehmen. Jedoch sind diese Bäder in Budapest nicht nur einfach Bäder, sondern teilweise auch großartige architektonische Denkmäler. Die typisch türkische Badekultur kann man in den Bädern Rudasfürdo und Kiralyfürdo in Buda besonders gut erleben. Sehr beliebt ist auch das Budapester Salzbad mit seinen Glauber- und bittersalzquellen.
Aus dem Dolomitengestein entspringen am Fuß des Gellért-Bergs viele warme brom- und radiumhaltige Quellen. Durch diese Quellen werden die unterschiedlichen Badeanlagen mit Thermalwasser versogt, wie beispielsweise das elegante Hotel Gellért. Neben diesem Thermalbad gibt es noch das Imre-fürdo, dass bei Magenbeschwerden und Zahnfleischerkrankungen hilft. Des weiteren gibt es das Thermalbad Rácfürdo, dass in einem kleinen Park im früheren türkischen Stadtteil Rabán liegt. Im Königsbad, dem Kiraly-fürdo, befindet sich ein sehr beeindruckendes Thermalbad und ist gleichzeitig das älteste türkische Bad in Buda. Besonders stark besuchte Bäder in Budapest sind das Lukács-fürdo und das Császár-fürdo. Ersteres verügt über ein Schlammbassin und eine Sprudelquelle und das Császár-fürdo ist ein beeindruckendes Bauwerk. Das Luxushotel Hélia-Thermal bietet seit 1990 in einem modernen Kurzentrum seine Dienstleistungen an und seit 1991 gibt es in Buda im Kurhotel Aquincum ein behindertengerechtes Bad. Sehr interessant sind zudem die Bäder Romaipart, Pünkösd, Széchény- und Szabadság. Einen Besuch wert ist in jedem Fall auch das Thermal-Margitsziget.
