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Sopron oder auch Ödenburg – alles andere als öde

Sopron heißt übersetzt Ödenburg und ist eine Stadt, die alles andere als öde und langweilig ist. Geprägt ist das Stadtbild von Kopfsteinpflaster, alten Straßenlaternen und vielen krummen Gassen und schiefen Plätzen. Die Häuser im Stadtkern sind aus der Renaissance und Barockzeit und sind bis heute blassrosa, blau oder auch grün gestrichen. Hinter vielen großen Toren, die die Straßen säumen, befinden sich alte Höfe mit Laubengängen und traumhaften Bauerngärten.


Am Hauptplatz von Sopron kann man es sich in den vielen Cafes und Schenken gut gehen lassen und die typisch ungarische Gastfreundschaft genießen. Hier gibt es auch viele kleine Läden, die zum Shoppen einladen. Die historische Altstadt in Sopron ist so gut wie autofrei und ist sehr idyllisch. Auf der Ringstraße ist der Lärm des Autoverkehrs zwar ohrenbetäubend, dahinter befindet sich jedoch hügeliges Land und nichts als Stille. In dieser ruhigen Vorstadt ist das Kleinhandwerk angesiedelt und es leben hier unzählige Weinbauern und Weinhändler.

Sopron

Sopron ©iStockphoto/hutale

Zu Beginn des letzten Jahrhunderts war Sopron noch das wirtschaftliche Zentrum des ungarischen Burgenlandes, heute ist es eine verträumte Kleinstadt. Sopron hatte damals mehr als 300.000 Einwohner, mehrere Manufakturen, eine Fabrik für Essig und eine für Möbel und eine große Bank. Im Jahre 1901 kaufte einer der Direktoren dieser Bank mit dem Geld seiner Kunden Aktien. Seine Kunden wussten davon nichts und er verlor alles. Nach seinem Selbstmord meldete die Bank Konkurs an und mit ihr sehr viele örtliche Unternehmen. In den folgenden Jahren war in der Stadt kein Geld vorhanden, um Gebäude aufzubauen oder auch abzureißen. So hat Sporon heute nur noch rund 60.000 Einwohner und ist eine idyllische Stadt geworden.


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