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Prag und Budapest – die Weltstädte an Moldau und Donau

Mein Urlaub sollte in diesem Jahr nach Ungarn gehen. Da mir Rundreisen immer zu stressig sind, ich aber dennoch etwas erleben wollte, entschloss ich mich in diesem Jahr für eine Städtereise nach Prag und Budapest. Die beiden Metropolen Prag und Budapest sollen zu jeder Jahreszeit eine Reise wert sein, sagte man mir. Prag hat er bereits seit dem Mittelalter den Ruf, eine der schönsten Städte der Welt zu sein. In Budapest sollen den Urlauber wunderschöne alte Bauten, römische Amphitheater, imposante Kirchen sowie ein reichhaltiges Musik-und Theaterleben erwarten.


Mein erster Tag begann also mit der Anreise in die goldene Stadt Prag. Ich nahm an einer Ausreiseteil mit circa 15 anderen Personen. Dort angekommen ging es auch gleich ins Hotel, da es bei unserer Ankunft schon spät am Abend war. Das Hotel war 3 Sternehotel, das nichts zu wünschen übrig ließ.

Tag zwei und Tag drei in Prag. Heute erkundigten wir die schöne Stadt an der Moldau. Wir besichtigten unter anderem die Burg, den königlichen Palast, die Kathedrale St Guy, die berühmte Karlsbrücke und den alten sowie den neuen Stadtteil. Am nächsten Tag fuhren wir durch das Donauknie nach Budapest. Unterwegs machten wir einen Stopp in Esztergom. Dort besichtigten wir die Basilika. In ihrer Schatzkammer befinden sich die größten und wertvollsten Kirchenschätzte von ganz Ungarn. Von dort aus ging es weiter nach Visegrad, wo wir den ehemaligen königlichen Palast und die Hochburg besichtigten. Der letzte Ausflug. An diesem Tag war die Barockstadt Szentendre mit ihrem Keramikmuseum Margrit Kovacs und der serbisch orthodoxen Blagovestenska Kirche. Anschließend ging es dann ins Hotel zum Abendessen.

Prag

Prag ©iStockphoto/QQ7

Tag vier. Nach einem kräftigen Frühstück wurde uns die Stadt Budapest bei einer Rundfahrt etwas genauer vorgestellt. Wir besichtigten die Stephans Basilika, das Parlament, die Andrassy Str., das Opernhaus, den Heldenplatz, die Burg von Vajdahuyad und das Burgviertel. Anschließend fuhren wir auf den Gellertberg. Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Panoramablick über die ungarische Hauptstadt. Am Nachmittag fuhren wir nach Kecskemet. Auch dort machten wir eine ausgiebige Stadtbesichtigung. Anschließend setzten wir unseren Weg fort nach Puszta. In der Tanyacsarda wurden wir freundlich mit einem Schnaps und Pogatschen empfangen. Wer wollte konnte an einer Kutschfahrt durch die Puszta teilnehmen. Andere nahmen lieber an einer Reitervorführung teil und überzeugten sich vom Talent der ungarischen Reiter. Unser Abendessen nahmen wir mit ungarischen Spezialitäten, Wein und Zigeunermusik in der Tanyacsarda ein.

Der fünfte Tag und dessen Vormittag stand zur freien Verfügung. Ich nutzte die Möglichkeit zum einkaufen und bummeln in der Innenstadt und profitierte von den günstigen Preisen in Ungarn. Am Nachmittag fuhren wir dann zur Zwischenübernachtung nach Tschechien und am sechsten Tag hieß es dann nach dem Frühstück leider Abschied nehmen von Prag und dem wunderschönen Ungarn. Dies war weit mehr als nur eine Städtereise. Ich erlebte den ganzen Charm der beiden Hauptstädte, um konnte in die Geschichte eintauchen und gleichzeitig die Gegenwart erleben und auf den Spuren bedeutender Persönlichkeiten wandeln.


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