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Die Eigenheiten Budapests entdecken

Die Straßen sind verstopft, das überqueren der Zebrasreifen gerät zur Lotterie und sobald die Ampel von Rot auf Gelb umspringt geben die Fahrer bereits wieder Gas. In der großen Markthalle nahe der Freiheitsbrücke feilschen und schäkern die Leute. Auf dem Heldenplatz knipsen die Touristen ein Foto nach dem Anderen. Und die Besitzer der Kutter bereiten sich an der Donau auf ihre all abendlichen von Touristen gut besuchten Rundfahrten vor. Budapest ist eine fleißige und emsige Stadt. Sie ist hektisch, wirkt aber dennoch immer gastfreundlich.


Hier gibt es viel zu Erleben und zu Entdecken. Runds ums Ufer der Donau erhebt sich eine schier unendliche Zahl von Sehenswürdigkeiten Budapests. Sei es der felsige Gellértberg mit der Freiheitsstatue und die dahinterliegende Zitadelle. Oder etwas weiter nördlich davon der Burgberg mit der imposanten und bei Nacht sehr romantisch anmutenden ehemaligen königlichen Burg. Nur einige Meter neben der alten Königsburg steht der nicht weniger imposante Sitz des ungarischen Staatspräsideten. Hier im nördlichen Teil des Burgbergs befindet sich außerdem die wunderschöne und atemberaubende Matthiaskirche in ihrer neugotischen Pracht. Und keine 25 Meter vom Eingang der Matthiaskirche wurde die Fischerbastei aus dem Boden gestampft, die ebenfalls ein beliebter Touristenmagnet ist.
Die Hauptstadt Ungarns bietet aber nicht nur im Bereich Kultur unglaublich imposantes, sondern muss sich auch nicht im Bereich Freizeit vor den anderen Metropolen dieser Welt verstecken. Die Stadt besitzt 86 Theater, 2 Operhäuser, Konzertsäle, jede Menge Musikclubs und zahlreiche große und kleine Kinos. Das wohl wichtigste Theater ist das ungarische Nationaltheater „Nemzeti Színhás“. Es hat sich als Publikumsmagnet für Alt und Jung entpuppt und erfreut sich auch bei nicht ungarischen Touristen großer Beliebtheit.

Außerdem gilt Budapest als die Stadt der Bäder. Dies geht sogar so weit, dass sich hier mit unter skurille Subkulturen des Badens entwickelt haben. So zum Beispiel spielen ältere Männer im Széchenyi-Bad stundenlang Schach auf schwimmenden Spielbrettern.

Budapest

Budapest ©iStockphoto/posztos

Wem nach all den kulturellen Impressionen und freizeitlichen Aktivitäten die Lust aufs Shoppen packt, begibt sich am Besten in die Waitzener Gasse. Sie ist die älteste Handelsstraße Budapests und bietet Platz für fast alle großen Modelabels der Welt. Von noch erschwinglich für den kleinbürgerlichen Geldbeutel bis hin zu sündhaft teuer ist dort alles vertreten.

Zwischen all dem Entdecken der Budapester Eigenheiten tut eine Pause in den zahlreichen Cafés der Stadt richtig gut. Ähnlich wie in Wien entwickelte sich in Budapest im 19. Jahrhundert eine große Kaffeehauskultur. Früher dienten die Cafés den Schriftstellern, Dichtern und Journalisten als Arbeitsplatz, und noch heute entdeckt man dort den einen oder anderen, der dort offensichtlich seiner künstlerischen Arbeit nachgeht. Als vornehmstes und renommiertestes Café Budapests gilt „Café Gerbeaud“ am Vörösmarty-Platz. Auch aufgrund seine ruhigen Lage hat sich dieses Café als beliebtester Treffpunkt der Ungarn entwickelt.
Die Millionenstadt Budapest ist für jedermann eine Reise wert, und mit einer der schönsten und aufregendsten Städte Europas, weil es für Jung und Alt zahlreiche Möglichkeiten des Entdeckens versteckt hält.


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