Budapest Geografie
Die ungarische Hauptstadt liegt in Transdanubien, genau am Übergang zwischen Alföld, der Großen Ungarischen Tiefebene, und den Budaer Bergen, die zu den Mittelgebirgen Ungarns zählen. Mit etwa 528 Metern ist der János-hegy der höchste Punkt der Umgebung.
Budapest liegt wie Belgrad und Wien an der Donau und wie Paris verfügt es über eine auch bei Touristen sehr beliebte Flussinsel. Während die französische Ile de la Cité jedoch bebaut und vor allem durch die Kathedrale Notre Dame bekannt ist, wird die mit weitläufigen Parkanlagen versehene Margareteninsel zwischen Buda und Pest gern als Naherholungsgebiet genutzt. Übrigens: die Margareteninsel besteht aus ursprünglich drei Inseln, der Badeinsel, der Malerinsel und der Haseninsel. Die heute 5 Kilometer lange Margareteninsel entstand erst durch die Betonierung der Ufer der drei Inseln im Zuge der Flussregulierung im 19. Jahrhundert.
Wussten Sie eigentlich schon, dass Budapest auf einer plattentektonischen Bruchstelle liegt? Diese besondere Lage hat zur Folge, dass die Stadt und ihre Umgebung von vulkanischen Begleiterscheinungen, insbesondere von unzähligen Thermalquellen, profitiert.
Wie der Rest des Landes herrscht auch in der ungarischen Hauptstadt ein trockenes, kontinentales Klima. Die Budaer Berge schirmen die Stadt zusätzlich vor Niederschlägen ab. Entsprechend selten regnet oder schneit es auch, die Sommer sind häufig heiß und trocken. Angenehmere Temperaturen herrschen beispielsweise im Frühsommer oder in den Herbstmonaten. Aber Achtung: der Frühsommer ist die niederschlagsreichste Zeit des Jahres.

