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Budapest- eine traumhafte Städtereise

Nun war es also endlich soweit. Unser Flusskreuzfahrtschiff steuerte Budapest an und wir waren von Beginn an begeistert vom Flair dieser Stadt.
Vom Schiff aus wurden uns bereits viele Möglichkeiten angeboten, um die Stadt näher kennen zu lernen, wir entschieden uns aber dazu, Budapest auf eigene Faust zu erkunden.


Die Budapester Kulturszene

Zunächst machten wir einen ausgiebigen Spaziergang auf der so genannten „Straße der Kultur“. Auf der geradlinigen Andrássy Straße befinden sich die meisten der kulturellen Sehenswürdigkeiten. Der Prachtbau der Ungarischen Staatsoper machte den Anfang unserer Erkundungstour. Die bekanntesten Komponisten dieser Stadt, die natürlich auch an der Staatsoper dirigiert haben, sind hier in Form von Skulpturen verewigt. Ein Konzert der Ungarischen Philharmonie kann immer montags besucht werden- ein wahres Erlebniss für die Ohren. Danach folgte ein Besuch des Postmuseums, des Museums “ Haus des Terrors“, im neu erbauten KoGart Museum und im Ferenc Hopp Museum für Ostasiatische Kunst. Das Atelier Mai Manó Haus mit erfolgreichen Fotografien ist sehr interessant. Etwas mehr Zeit haben wir im Museum der Bildenden Künste eingeplant. Werke von vielen ausländischen Künstlern, darunter Werke von El Greco haben uns besonders fasziniert. Die Kunsthalle, das Verkehrsmuseum und das Zeitrad runden unseren Spaziergang ab. Das war wahrlich ein sehr erlebnisreicher Tag.

Heilbäder

Daher entschlossen wir uns den nächsten Tag zum Relaxen und Entspannen zu nutzen. Unser Ziel war das bekannteste Heilbad von Budapest: das Gellért Heilbad. Schon seit dem 13.Jahrhundert wird diese Quelle genutzt und die Jugendstileinrichtungen mit bunten Mosaiken verzaubern einen in diese Zeit zurück.
Am Abend waren wir wieder gut erholt und freuten uns auf den nächsten Tag.

Budapest

Budapest ©iStockphoto/Soundsnaps

Burgenviertel

Heute nun stand das Burgenviertel von Budapest auf dem Programm. Zunächst fuhren wir mit dem recht günstigen Burgenbus zum Schloss. Das Historische Museum, die Ungarische Nationalgalerie und die Nationalbibliothek befinden sich in den Räumlichkeiten des Schlosses und laden zum Erkunden ein. Der Dreifältigkeitsplatz und die beliebte Ruszwurm Konditorei sowie das Apothekenmuseum ( war leider geschlossen) und die Statue von András Hadlik sind ebenfalls im Burgenviertel zu besichtigen. Am beeindruckendsten war die phänomenale Sicht von hier oben auf die Stadt Budapest mit den vielen Brücken.

Stadtbesichtigung

An Bord unseres Schiffes erhielten wir die Information, eine sehr günstige Stadtrundfahrt, vorbei an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Budapest, für umgerechnet nur 2 € zu unternehmen. Gleich am Pester Donaukai stiegen wir in die Straßenbahnlinie 2 und liessen uns überraschen was passiert. Zunächst bis zum Jászai Mari Platz. Hier konnten wir die Margaretenbrücke sehen. Dann ging es weiter am Parlamentsgebäude vorbei bis zum Kossuth Lajos Platz. Hier befindet sich das Paralmentsgebäude mit der Statue von Ferenc Rákóczi. Weiter mit der Straßenbahn zum Roosevelt Platz. Die Kettenbrücke und ein traumhaftes Panorma auf die Budaer Seite sind überwältigend. Weiter, vorbei an den eleganten Nobelhotels, geht es dann am Königspalst vorbei, Richtung Elisabeth-Brücke und Géllert Berg. Wir sind uns einig: dieser Tipp war ausgezeichnet.

Schloss Gödöllö

Ein Traum von mir erfüllte sich auch noch bei unserer Reise nach Budapest. Das Schloss Gödöllö, ca. 30 km von Budapest entfernt, wurde von Kaiserin Sissy lange Zeit bewohnt und kann heute noch mit Original Accessories besichtigt werden. Das Schloss inmitten von den typischen Weinbergen bildete den krönenden Abschluss unserer Reise.


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